Aufstellungen

Was ist eine Aufstellung?

In einer Aufstellung wird Ihr Problem oder Anliegen mittels Personen, sogenannten Repräsentant*innen, im Raum abgebildet und
Sie können es zunächst von außen betrachten. Die Repräsentant*innen erleben in der Aufstellung veränderte
Körperwahrnehmungen. Diese Wahrnehmungsunterschiede geben uns Hinweise darauf, was für Ihre Frage hilfreich sein könnte.
Was in Ihrem inneren Erleben in Bezug auf das Thema bisher unheilsam vermischt war, wird sortiert und neu geordnet. Was
ausgeschlossen war, wird einbezogen und in die Wahrnehmung gebracht. Die Interventionen haben zum Ziel, Ihnen weitere
Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Ihre Frage zu eröffnen.

Im Lösungsbild erleben Sie neue Perspektiven und Seinsweisen körperlich, und dieses Erleben wird in Ihrem Alltag wirksam: Sie
gehen leichter mit einer Angelegenheit um; Sie betrachten, was bisher schwierig schien, mit anderen Augen; Sie haben plötzlich
neue Ideen. Das Verfahren wurde von Insa Sprarrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelt und wird am SySt®-Institut in
München gelehrt.

Wollen Sie ein Problem lösen? Müssen Sie sich entscheiden und wollen wissen wie?
Wollen Sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn ein Hindernis plötzlich hinter Ihnen liegt und Sie am Ziel sind?

Aufstellungen sind eine körper-sprachliche Methode, zu erleben, wie sich die Lösung eines Problems anfühlt
und welche Schritte als nächstes zu tun sind. Von einer Aufstellung haben alle Beteiligten etwas:
Wer ein Problem hat und dafür eine Aufstellung bekommt, erlebt sich im Lösungszustand und erkennt neue
Handlungsmöglichkeiten. Wer für andere in der Aufstellung steht, löst oft nebenbei etwas für sich. Wer zusieht,
erlebt sich als Zeugin/Zeuge eines heilsamen Rituals.

Teilnahmebedingungen

Alle Teilnehmer*innen verpflichten sich, Informationen über die Personen, die sich im Rahmen der Veranstaltung als Klient*innen zur
Verfügung gestellt haben, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Stellt eine Person während der
Veranstaltung ein eigenes Anliegen auf, so trägt sie damit auch die Verantwortung dafür, dass andere Seminarteilnehmer*innen
persönliche Informationen über sie erfahren. Unsere Aufstellungsnachmittage sind professionelle Selbsterfahrungs- und
Weiterbildungsgelegenheiten; sie können eine Therapie nicht ersetzen. Jede Person nimmt in eigener Verantwortung teil und macht aus
evtl. Folgen keinerlei Ansprüche geltend.